Ü Musik

Der Schmelztiegel hat neben den bekannten Unterscheidungen: U & E-Musik eine dritte Variante ins Spiel gebracht:

   ÜMusik

Um das, was auf der Bühne zu hören, zu sehen und zu spüren ist, in Worte zu fassen,
gilt es Zeitzeugen zu  bemühen, um dem neugierig gebliebenen Folkfan oder Veranstalter
einen Einblick in den S c h m e l z t i e g e l   zu gewähren.

Ein Journalist der Gazetta dello Folk berichtet über:

– viele, zumeist von Heri komponierte Lieder
( überwiegend  in D oder G-Dur oder Pull-Moll )

– eine Reihe hemmungslos „geleaster“ Tanzmelodien aus Skandinavien, Irland, Frankreich, Canada und dem Schleswig-Holsteinischen Okzident – auch  Dithmarschen genannt

– eine museumsähnliche Ansammlung von mit Fingern, Fuß und Liebe gespielter Instrumente:
wie Drehleier, Handharmonika, Handklampfe, Waldzither, Club Jordan Cocktail-Set,
Fiedel, Löffel, Bass, Tuba und Eier

– das Fehlen jeglicher Hilfsmittel wie Sequenzer, Vocoder, Exciter, Expander, Entsafter,
Computer oder Megaphon

– 2 bis 3 durchweg gelungene Versuche, das Publikum auch ohne Gewaltandrohung und übermäßig viel Alkohol zum Mitsingen zu bewegen

– Auftritte in artgerechter, funktioneller Bühnenkleidung ( z.T. in Westen – also nichts Neues! )

– ein gutes Dutzend elastischer Stimmbänder (wild entschlossen zum mehrstimmigen Gesang)

– 4 Brillen, zwei Kontaktlinsen, 2 noch relativ gute Augen

– 1-5 Zugaben

– zeitgemäßer Bauchladen mit CDs direkt vom Erzeuger in der Pause oder auf  Zuruf

– Gagen, leicht unterhalb des Existenzminimums für praktizierende Genußmenschen